Band 2 zum DFG-Projekt “Kompakte Hofhäuser” open access verfügbar

Das Buch

Jan Cremers, Peter Bonfig, Christian Dehlinger, David Offtermatt: “Kompakte Hofhäuser: weitere Untersuchungen auf dem Weg in die Realisierung“, Hrsg: HFT Stuttgart, 2024, ca. 252 Seiten, PDF (ca. 71 MB)

ist über das Repositorium der HFT Stuttgart frei verfügbar:

https://doi.org/10.60663/HFTor-490

Online-Beitrag auf leben-vor-der-stadt.de

Bonfig, Peter; Cremers, Jan: Das kompakte Hofhaus als Einfamilienhaus – Verträgliche Einfamilienhäuser auf Basis der neuen Typologie des „kompakten Hofhauses“. Online-Publikation, ca. 10 Printseiten, 28.2.2024.

https://leben-vor-der-stadt.de/alle-artikel/kompaktes-hofhauses-als-neue-typlologie-einfamilienhaus

28.2.2024

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HFT Contribution coLLab published in a new Open-Access-Book

Karsten Voss, Katharina Simon (Hrsg.): solar decathlon europe 21/22 – competition source book.
1. Auflage 2023. 
https://www.doi.org/10.25926/svtg-e916

German Statement here.

The full book can be downloaded for free (59.7 mb).

Report @ BAUTECHNIK

Peter Bonfig, Christian Dehlinger, Jan Cremers: ‘Einfamilienhaus? Du darfst! – Die Typologie des kompakten Hofhauses ermöglicht private Wohnformen auf eigenem Grund bei hoher urbaner Dichte‘. 11/2022. BAUTECHNIK. Ernst&Sohn / Wiley.

https://doi.org/10.1002/bate.202200087

download pre-print (PDF, 3.7 mb)

Abstract

Das sog. kompakte Hofhaus wurde als neuartiger Hofhaustyp an der Hochschule für Technik Stuttgart (HFT) entwickelt und untersucht. Zu Quartieren addiert stellt er den Bewohnern bei geringem Landverbrauch urbane Lebensräume zur Verfügung und kann hohe Dichte, Diversität von Nutzung sowie ein hohes Maß an Privatheit und Wohnqualität in Innen- wie Außenräumen miteinander vereinen – in Neubau- wie in Bestandsituationen. Definitionsgemäß wird dies dadurch erreicht, dass nicht einsehbare Höfe/Außenräume als ausschließlich private Nutzflächen in die Gebäudestruktur integriert werden (anstelle von exponierten Abstandsflächen mit geringerem Nutzwert außerhalb des Gebäudes) und über diese Bereiche auch die Belichtung und die Belüftung erfolgen können. Innen- und Außenräume können so zu einem geschützten und eng miteinander verzahnten Lebensraum verschmelzen. Die bisherigen Ergebnisse der seit 2017 laufenden DFG-geförderten interdisziplinären Forschungsarbeit weisen mit einer umfangreichen Typologie, allgemeingültigen Lösungsstrategien und vielen Einzeluntersuchungen nach, dass dieser Ansatz bereits auf ungewöhnlich kleinen Parzellen (ca. 60–200 m2) unterschiedlicher Proportion mit bis zu fünfgeschossigen Gebäuden für eine oder mehrere Parteien funktioniert. Einige der aus verschiedenen Grundtypen hervorgehenden Varianten eignen sich als Einfamilienhäuser auf eigenem Grund und können so diese von der Mehrheit angestrebte Wohnform in einem nachhaltigen urbanen Umfeld hoher Dichte und Heterogenität ermöglichen.