Publication in Energy Procedia

Cremers, Jan; Marx, Hannes: 3D-ETFE: Development and evaluation of a new printed and spatially transformed foil improving shading, light quality, thermal comfort and energy demand for membrane cushion structures. Energy Procedia, Volume 122, September 2017, Pages 115–120 (6 pages)

https://doi.org/10.1016/j.egypro.2017.07.306

http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1876610217329041

New Project FLEX-G

The joint project FLEX-G systematically investigates technologies for fabrication of translucent and transparent roof and façade elements with integrated opto-electronic devices to allow dynamic switching of the total energy transmittance (g-value) of these elements. Therefore, flexible electrochromic layer stacks are directly applied on ETFE web surface in roll-to-roll coating processes. ETFE is a common material used for membrane roofs and facades in event halls, airports or railway stations. A second part of the project deals with technologies for direct integration of large-area flexible solar cells based on organic photovoltaics (OPV) into ETFE membrane elements.
Ziel des EnOB-Verbundvorhabens FLEX-G ist die Erforschung von Technologien zur Herstellung von transluzenten und transparenten Dach-und Fassadenelementen mit integrieren optoelektronischen Bauelementen. Im Fokus steht dabei ein schaltbarer Gesamtenergiedurchlassgrad (g-Wert). Dieser wird durch elektrochrome Bauelemente erreicht, die mittels Rolle-zu-Rolle Beschichtungsverfahren direkt auf einer flexiblen ETFE-Folie aufgebaut werden. ETFE ist ein häufig in Membrandächern von Stadien, Flughäfen oder Bahnhöfen eingesetztes Material. Ein zweites Projektziel ist die Erforschung von Technologien zur direkten Integration großflächiger flexibler Solarzellen auf Basis der organischen Photovoltaik in ETFE Membranen sowie die Anpassung dieser an spezifischen Anforderungen im Membranbau. Das Vorhaben FLEX-G leistet damit sowohl im Bereich Energieeinsparung als auch im Bereich Energieerzeugung in Gebäuden einen maßgeblichen Beitrag zu dem Ziel der Bundesregierung, bis 2050 den Primär­energiebedarf in Deutschland um 50 % zu senken.Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi).
 

New Project follow-e2

EnOB Verbundvorhaben Follow-e2: Energiesparende funktionelle Beschichtungen von Polymermaterialien für die Folienarchitektur

Subject of the project is the refinement of transparent polymer films for use in architectural applications by vacuum deposition processes and rotogravure coating. By this, energy efficiency, sun protection and thermal comfort of film-based buildings will be improved. This project is based on the results of the project follow-e (finished in 2016). The project examines the manufacturing process from processing of the coated ETFE films to the actual cushions and up to the final installation on site, focusses on the development of coating systems according to these requirements and on the presentation of a repair system. Furthermore, a product portfolio for different building types, user scenarios and climate zones will be developed.
Dynamic building simulations will be used to compare the potential of functional coated foils with wellestablished products also regarding the energy savings. Furthermore the architectural integration of typical assembly situations will be regarded as well as constructional details.Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi).

DFG-Projekt ‘Kompakte Hofhäuser für nachhaltige Urbanität hoher Dichte‘

A new research project dealing with compact courtyard houses will start at HFT Stuttgart on March 1st, 2017, and runs for 2 years. It is funded by the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG).

Abstract (in German):
Das Forschungsprojekt beschäftigt sich in einer Neuinterpretation mit dem Gebäudetypus des Hofhauses für nachhaltige Urbanität hoher Dichte. Das Hofhaus verfügt zwar über eine jahrtausendealte Tradition und eine große Bandbreite an verschiedenen Ausprägungen, wurde aber im Rahmen der Nachhaltigkeitsdebatte der letzten zwei Jahrzehnte im Vergleich zu anderen vorherrschenden Gebäudetypen nicht adäquat weiterentwickelt. Um dies im Hinblick auf eine hohe Dichte und Ressourceneffizienz (bezüglich Material und Energie) in einem überschaubaren Zeitraum nachzuholen, bedarf es grundlegender und systematischer Forschungsarbeit. Bereits vorhandene einzelne Untersuchungen zu traditionellen und modernen Hofhäusern geben Ausblick auf ein großes Potenzial und eignen sich zum Anknüpfen. Zielsetzung und weiterführender Beitrag des Forschungsprojekts ist dabei ein neuartiger Typus, der hier als ‘kompaktes‘ Hofhaus bezeichnet wird. Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Urbanität der Zukunft genügt es nicht mehr, verbreitete Lösungen technisch zu optimieren, sondern es bedarf mehr und mehr der systematischen und interdisziplinären Entwicklung neuer und sehr leistungsfähiger Gebäudetypen in Kombination mit explizit dafür entwickelten urbanen Strukturen.